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Studienprogramm - Betreuungskonzept – GRK-Wiki

Studienprogramm - Betreuungskonzept

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Inhaltsverzeichnis

Ausschreibung

Das Programm des Graduiertenkollegs wird bundesweit und begrenzt europäisch ausgeschrieben. Die Aufnahme zum Kolleg ist in zwei Kohorten vorgesehen. Die Bewerber stellen einen Antrag auf Zulassung bei der Geschäftsstelle des Graduiertenkollegs. Dem Antrag sind beizufügen:

  • Lebenslauf,
  • Wissenschaftlicher Werdegang,
  • Aufstellung über die vorangegangenen Studienleistungen,
  • Kopie des Abschlusszeugnisses,
  • Diplomarbeit und, soweit vorhanden, weitere Veröffentlichungen,
  • Referenzen von in der Regel zwei Hochschullehrern,
  • Exposé des geplanten Dissertationsvorhabens.

Auswahlverfahren

Über die Anträge entscheidet eine von den am Graduiertenkolleg beteiligten Hochschullehrern gebildete Auswahlkommission. Kriterien für die Zulassung sind:

  • Qualität des Studienabschlusses sowie Zügigkeit des Hochschulstudiums,
  • Qualität und Stringenz des Promotionsvorhabens,
  • Qualität der mündlichen Begründung des Vorhabens vor der Auswahlkommission,
  • Bereitschaft zu interdisziplinärer Forschung,
  • Altersvorgaben der DFG für Stipendiaten.

Auf Basis der schriftlichen Bewerbungen erfolgt eine Vorauswahl durch die Auswahlkommission. Die von der Kommission ausgewählten Kandidaten werden zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Die sich daran anschließende Entscheidung über die Zulassung wird von der Auswahlkommission mit einfacher Mehrheit getroffen. Bei der Auswahl der Kandidaten finden die Gleichstellungsregelungen der Universität sowie des Landes Berlin Berücksichtigung.

Betreuungsstrukturen

Jeder Kollegiat wird von zwei Hochschullehrern betreut. Erstbetreuer sind die tragenden Hochschullehrer, sie werden entsprechend der Zuordnung des Dissertationsthemas zu einem der sechs Teilprojekte ausgewählt. Zweitbetreuer kann ein weiterer tragender Hochschullehrer aus dem gleichen Teilprojekt, ein assoziierter Hochschullehrer oder aber auch ein Gastwissenschaftler aus einer kooperierenden (ausländischen) Einrichtung sein. Letzteres wird insbesondere dann angestrebt, wenn der betreffende Kollegiat einen längeren Aufenthalt an der ausländischen Partnereinrichtung durchführt. Das Forschungsprogramm sowie die Wahl der Dissertationsthemen legen es nahe, dass Erst- und Zweitbetreuer jeweils aus verschiedenen Fachgebieten stammen. Auf diese Weise wird dem Ziel der Interdisziplinarität zusätzlich Rechnung getragen. Die am Kolleg beteiligten Postdoktoranden sind angehalten, eine aktive Rolle bei der Organisation und Durchführung der von den Kollegiaten getragenen Lehrveranstaltungen zu tragen. Dies gilt auch für die Doktoranden eines Durchgangs gegenüber den folgenden Durchgängen. Erfahrungen und Kenntnisse, die bei der Durchführung des Kollegs erlangt werden, sollen so auf die nächsten Generationen weitervermittelt werden.

Erfolgskontrolle

Von den Lehrenden im Studienprogramm des Graduiertenkollegs und von den jeweiligen Betreuern der Dissertationsvorhaben werden Erfolgskontrollen durchgeführt. Hierzu findet zum Abschluss eines jeden Semesters eine Klausurtagung aller Kollegiaten statt. Zusätzlich wird durch den jeweiligen Erstbetreuer darauf geachtet, dass das vorgeschriebene Studienprogramm eingehalten wird. Wesentliche Bewertungskriterien sind der Stand und die Qualität der durch die Kollegiaten durchgeführten Promotionsarbeiten. Die das Kolleg tragenden Hochschullehrer legen besonderen Wert darauf, dass die Kollegiaten frühzeitig und häufig in angesehenen Zeitschriften veröffentlichen und auf renommierten und streng nach einem Review-Prinzip bewertenden Konferenzen vortragen.

Die Entscheidung über die Förderung über das erste Jahr hinaus erfolgt auf Grundlage der Zwischenberichte und der schriftlichen Beurteilungen des Betreuers durch die Auswahlkommission.

Für die abschließende Promotion gilt die entsprechende Promotionsordnung des Instituts für Informatik der HU Berlin.

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