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Forschungsbereich D

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Workflow-Management

Obwohl sich eine Modellierung von zu synchronisierenden Abläufen bei Einsatz begrenzter Ressourcen und der Einfluss beteiligter und steuernder Akteure in unterschiedlichen Rollen in Gestalt von Workflows über eine verteilte Informationsbasis bei Einbeziehung von Geo-Informationsdiensten und anderen Informationsquellen kanonisch aufdrängt, ist dieses Einsatzgebiet des Workflow-Managements aber dennoch forschungsmäßig nur unzureichend erschlossen. Dies ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass neben einer unzureichenden Prozessanalyse realer (nicht wiederholbarer) Katastrophenmanagementvorgänge die Annahme einer perfekt funktionierenden Infrastruktur für das Katastrophenmanagement selbst unrealistisch ist und die Ungenauigkeit von erfassten Informationen eine häufige Rücksetzung von Entscheidungen erfordert, was eine Steuerung dieses komplexen Prozesssystems und ihrer Bewertung erschwert. Problemstellungen, die im Graduiertenkolleg im Kontext des Katastrophenmanagements auf der Basis von Workflows untersucht werden sollen, betreffen in der Anwendungsebene E die konzeptionelle sprachbasierte Modellierung von Handlungsabläufen bei Annahme von katastrophenauslösenden externen Umgebungsereignissen als Ergebnis einer umfangreichen Prozessanalyse. Dazu wird mit E1 eine geeignete Modellierungssprachbasis gelegt, die sich über eine metamodellbasierte Definition in entsprechende Workflow-Engines einbringen kann. Eine solche metamodellbasierte Definition ist zugleich die Ausgangsbasis für die Entwicklung geeigneter Simulatoren des Katastrophenmanagements in D2. Aber auch in der P2P-Middleware-Ebene sollen Workflows eingesetzt werden, hier zur Identifikation, adaptiven Konfiguration und Ausführung von Diensten in D1. Mit ihnen soll es insbesondere gelingen, eine fehlerkompensierende Steuerung der Ressourcenzuteilung für die Dienste sowie die Migration von Daten und Diensten insbesondere bei Ausfall oder Überlastung zu unterstützen. Unabhängig vom Einsatzgebiet werden darüber hinaus in D3 allgemeine Fragestellungen zur Bedienbarkeit, Komposition und Rücksetzbarkeit von Workflows untersucht. D4 beschäftigt sich mit Fragen der Adaptierbarkeit und der Selbststabilisierung von Workflows auf der Basis deklarativer Modellbildungen.

Zu diesem Forschungsbereich gehören die folgenden Teilprojekte:

Workflow-basiertes Systemmanagement (Reinefeld, Reisig, Fischer)
Simulatoren für Workflow-Managementsysteme (Fischer, Reinefeld, Holz)
Bedienbarkeit, Komposition und Rücksetzbarkeit von Workflows (Reisig, Schlingloff)
Deklarative Modellierung von Workflows (Reisig, Reinefeld, Schlingloff)
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