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Modellgetriebene Softwareentwicklung

Die Vorteile eines modellbasierten Herangehens bei der Entwicklung von Informationstechnologien sind generell unstrittig. Innerhalb der großen Spannbreite von möglichen Modellierungszielrichtungen sowie damit verbundenen Modellklassen und Modellierungstechniken konzentriert sich das Graduiertenkolleg auf drei Aspekte: Erstens werden Modelle durch ihre abstrakte Natur als Kommunikationsmedium zwischen den Beteiligten beim Entwurf und beim Einsatz von Softwaresystemen benutzt. Eine metamodellbasierte Sprache zur Prozessmodellierung des Katastrophenmanagements wird diese Form des Modelleinsatzes vorbereiten. Zum zweiten bilden weitere aus den Prozessmodellen abgeleitete Modelle die Grundlage mathematischer Analyseverfahren (Petri-Netze, ASM, Temporale Logik) zum Nachweis dynamischer Eigenschaften der Prozessmodelle und ihrer semantischen Präzisierung. Diesem Ziel widmet sich das Kolleg unter Einsatz unterschiedlicher Technologien, die von formalen Analyse- und Verifikationstechniken über experimentelle simulative Verfahren bis hin zu Testverfahren reichen. Der dritte Aspekt betrifft die modellgetriebene Softwareentwicklung. Die dabei eingesetzten Modelle dienen der Aufnahme von Entwurfsentscheidungen und Know-How in einer plattformunabhängigen Art und Weise, d. h. beispielsweise unabhängig von Programmiersprache, Betriebssystem. Konkrete Softwaresysteme werden unter Einbeziehung von Plattformspezifika automatisch aus diesen Modellen abgeleitet. Damit sollen im Graduiertenkolleg die sich gegenwärtig etablierenden Technologien einer Model Driven Architecture (nach dem MDA-Ansatz der OMG) auf die Entwicklung drahtlos kommunizierender Systeme des Forschungsbereiches A übertragen werden.

Zu diesem Forschungsbereich gehören die folgenden Teilprojekte:

Komponentenentwicklung und Deployment (Holz, Fischer, Redlich)
Modellbasierte Entwicklung selbstorganisierender Netze (Fischer, Holz, Redlich)
Verifikation selbstorganisierender Netze (Schlingloff, Reisig)
Persönliche Werkzeuge
Sprache